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Weihnachtsmarkt auf der Festung

Weihnachtsmarkt Festung

Die Festung Königstein lädt an den Adventswochenenden zum 22. Historisch-romantischen Weihnachtsmarkt ein.

Der Schmiedhammer klirrt, Holzfeuer knacken, Wildsuppe dampft in großen Kupferkesseln: Das stimmungsvolle Markttreiben des 22. Historisch-romantischen Weihnachtsmarktes auf der Festung Königstein ist die urtümliche Alternative zum vorweihnachtlichen Einkaufstrubel. Unter dem Titel „Königstein – ein Wintermärchen“ entführt der Markt an den ersten 3 Adventswochenenden von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr, Einlass bis 18:00 Uhr in längst vergangene Zeiten.

Alles handgemacht

Das Wintermärchen ist ein Fest des Handgemachten, des Authentischen, des Regionalen: Historisch gekleidete Händler bieten Traditionswaren. Holzschnitzer und Schmiede führen altes Handwerk vor. Musikanten, Gaukler, Puppenspieler und Geschichtenerzähler unterhalten ohne viel Technik. Über offenen Feuern wird nach alten Rezepten gegart. Das Karussell ist handbetrieben und sogar die Tiere in der Weihnachtskrippe sind echt.

Neue Attraktion in diesem Jahr ist ein Märchenwald. Kunstvoll aus Holz und Stoff gefertigte Märchenfiguren verstecken sich im Festungswäldchen.

Schauplatz des Adventstreibens ist das gesamte Festungsplateau, vom Paradeplatz unter freiem Himmel bis in die unterirdischen Kasemattengänge, die von etwa 170 Herrnhuter Weihnachtssternen illuminiert werden. Den Weg zur Festung weist ein von Weitem sichtbarer Herrnhuter Stern im Großformat. An der Elbseite der Festungsmauer prangt das Exemplar mit 2,50 Meter Durchmesser. Es ist die größte Ausführung, die von der Herrnhuter Brüdergemeine bisher gefertigt wurde.

Russische Märchen und traditionelle Banja

Dem Kulturprogramm haben die Veranstalter wie im Vorjahr eine russische Note gegeben. Besucher dürfen sich auf neue Aufführungen der Volksmärchen „Die schöne Wassilissa“ und „Feuer, Wasser und Posaunen“ freuen. Musikgruppen bieten östliche Folklore. Und zum Aufwärmen sind Mutige in eine russische Banja eingeladen. Ein Holzofen bringt die traditionelle Schwitzstube unter Zeltplanen auch im Winter auf schweißtreibende Temperaturen.

Flimmerstunde und Orgelmusik

Oasen der Ruhe sind die Flimmerstunde von 16 bis 19 Uhr, bei der märchenhafte Scherenschnittfilme der Trickfilmpionierin Lotte Reiniger aus den 1920er Jahren an die Fassade des Offizierskasinos projiziert werden, sowie die Filme „Saxon Switzerland in Time Lapse“ und „Hunderttausendsternehotel“ mit Landschaftsaufnahmen der Sächsischen Schweiz in der Pulverkasematte. Gelegenheit zur Besinnung bieten die Orgelkonzerte zu jeder vollen Stunde zwischen 12 und 16 Uhr in der Garnisonskirche.

Kinder können rund um die Uhr Knüppelbrot backen, Geschenke basteln, mit der Wichtelbahn fahren, auf Ponys reiten, Esel streicheln, Geschichten und Märchen lauschen, Karussell fahren und Wunschzettel abschicken. Jeden Sonntagnachmittag, 15:30 Uhr, ist der Weihnachtsmann persönlich mit einem Sack voller Geschenke da. Und ab 1. Dezember wird täglich ein Fenster des mit 112 Metern längsten Adventskalenders Deutschlands geöffnet.

Eröffnung mit Riesenstollen

Den Anschnitt des Riesenstollens am Eröffnungstag begleiten neben Festungschefin Angelika Taube historisch gekleidete Künstler des Adventsmarktes, darunter Festungskommandant Friedrich Wilhelm von Kyaw, der Weihnachtsmann und der Festungsbäcker, der den Stollen traditionell im Holzbackofen bäckt. Besucher sind zum Probieren eingeladen. „Königstein – ein Wintermärchen“ ist an allen vier Adventswochenenden jeweils sonnabends und sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Die Ausstellungen der Festung öffnen bereits 9 Uhr. Der Eintritt zum Markt, zu den Veranstaltungen sowie zu allen Ausstellungen ist im regulären Festungseintrittspreis enthalten. Zur Anreise wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen. Zwischen Stadt Königstein und Festung pendelt der Festungsexpress.

Bild: Marko Förster Text: Agentur Thiel, Dresden

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